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Schlossportal im Nebel

Unsere Geschichte

Schloss Döhlau, ein prächtiges Herrenhaus im oberfränkischen Dorf Döhlau, hat eine reiche und vielfältige Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Es war einer von drei bedeutenden Rittersitzen in der Region und diente zunächst als Stammsitz der ritteradeligen Familie der Rabensteiner zu Döhlau. Diese prägte das Anwesen und die umliegenden Ländereien über Generationen hinweg.

Mitte des 17. Jahrhunderts, nach dem Aussterben der Rabensteiner, wechselte das Herrenhaus mehrfach den Besitzer. Unter den neuen Eigentümern befanden sich namhafte fränkische Adelsgeschlechter wie die Familien von Kotzau, Eckersberg, Machwitz und Falkenstein. Schließlich ging das Anwesen in den Besitz der Familie von Pühel über, die es weiterführte.

Im Jahr 1702 wurde das ursprüngliche Herrenhaus durch einen verheerenden Brand zerstört. Der heutige Bau entstand nach diesem Brand und erhielt sein markantes Erscheinungsbild, das bis heute erhalten geblieben ist. Seit 1791 befindet sich Schloss Döhlau im Besitz der Familie von Waldenfels, bis hin zur aktuellen Eigentümerin Caroline Freifrau von Waldenfels.

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Bis ins Jahr 1992 wurde Schloss Döhlau von der Familie von Waldenfels bewohnt. Nach dem Tod von Elfriede Freifrau von Waldenfels wurde die Entscheidung getroffen das Schloss zu vermieten. Zunächst zog ein Innenarchitekt ein, der das Gebäude für seine beruflichen und privaten Zwecke nutzte.

Später übernahm das bekannte Auktionshaus Lankes das Schloss. Der Eigentümer des Auktionshauses, Heinz Lankes, lebte mit viel Hingabe auf Schloss Döhlau und pflegte das Anwesen über viele Jahre hinweg. Heinz Lankes hat das Schloss mit großem Respekt für seine historische Bedeutung erhalten und ihm zu neuem Glanz verholfen. Bis vor sieben Jahren war er der letzte Bewohner des Schlosses und bewahrte die historischen Räumlichkeiten vor dem Verfall.

Nachdem Heinz Lankes das Schloss aus privaten Gründen verlassen hatte, stellte sich die Frage, wie es mit dem historischen Anwesen weitergehen sollte. In der Vergangenheit fanden bereits einige Festlichkeiten in der Tenne des Schlosses statt, die bei den Gästen großen Anklang fanden. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen entschied sich die Familie von Waldenfels, das Schloss nicht nur privat zu nutzen, sondern es auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Caroline Freifrau von Waldenfels und ihr Sohn Maximilian Freiherr von Künsberg-Langenstadt verfolgen seitdem die Vision Schloss Döhlau als Zentrum für Veranstaltungen aller Art auszubauen, um die historischen Gebäude zu erhalten.

So wird die lange Tradition des Schlosses gewahrt, während es gleichzeitig für neue Generationen geöffnet wird.

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